"Spuren wie von einer trampelnden Elefantenherde"

Dr. Andreas von Bülow spricht sie offen aus

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Man befinde sich aufgrund des Geschehens in einem Krieg erklärten die USA. Aber eine Regierung, die in den Krieg zieht, muß in einem Verfahren zunächst feststellen, wer der Feind ist. Hierfur ist sie beweispflichtig. Nach eigenem Eingestehen hat sie bis heute keine gerichtsverwertbaren Beweise vorlegen können. Es wurden zwar Recherchen durchgefuhrt, die Mohammed Atta als mutmaßlichen Anführer der Attentäter benennen, aber man kann bei CNN nachlesen, daß keiner der Namen auf den offiziellen Passagierlisten stand, keiner das Check-in-Verfahren durchlaufen hat.
"Nur mit Rückendeckung der US-Geheimdienste waren die Attentate möglich " Und die Attentäter haben Spuren hinterlassen, wie eine trampelnde Elefantenherde: sie zahlten mit Kreditkarten auf ihren Namen, meldeten sich bei ihren Fluglehrern mit Klamamen, hinterließen Mietwagen mit arabischen Fluganleitungen für Jumbojets und vieles mehr. Da wurden wie bei einer Schnitzeljagd Spuren gelegt, denen man ja folgen soll. Hinzu kommt, daß keiner der bedrohten Piloten den vereinbarten Signal-Code an die Bodenstation sandte und die Aufzeichnungsgeräte aus dem Cockpit keinerlei auswertbare Daten enthielten. Es gibt auch eine bedenkenswerte Theorie eines britischen Flugzeugingenieurs: danach ist den Piloten die Steuerung möglicherweise von außen aus der Hand genommen worden. Die Amerikaner hätten in den siebziger Jahren eine Methode entwickelt, um entführte Maschinen durch einen Eingriff in die Computersteuerung zu retten. Diese Technik sei hier mißbraucht worden. Auch geben die obskuren Aktiengeschäfte zu denken.

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Kampf gegen den "Stillen Soldaten" High-Tech - aber auch Handarbeit

Die Landmine stellt international gesehen eine der größten Bedrohungen auf dem Gefechtsfeld dar. Wer sich darunter nun die bundeswehrtypischen „topfförmigen“ Panzerminen als Maß aller Dinge vorstellt, kann nur irren. Die moderne Waffensystemtechnik hat auch in dem Bereich der Minentechnik Ein- zug gehalten. Neben den gängigen Pan- zerabwehr- und Anti-Personen-Minen steht eine Vielzahl von Spezialgerät, wie zum Beispiel Anti-Helikopter-Minen, in den Arsenalen der modernen Armee bereit. Auch das Aussehen dieser Waffe hat sich vor; den Anfangen bis heute drastisch geändert. So gibt es mittlerweile Minen in Tarnfarben, in unregelmäßigen Formen, um ihre Erkennbarkeit durch das bloße Auge zu erschweren, mMinen, die unter Wasser in Flüssen oder an Seeufern verlegt werden können, Minen mit Mehrfachbekämpfungssystemen, „Springminen“, die bei Annäherung des Gegners senkrecht abgeschossen werden, um das Fahrzeug oder Weichziel von oben zu bekämpfen und nicht zuletzt die am meisten geächtete aller dieser Waffen - Minen in Form von Kinderspielzeug zur Demoralisierung der Zivilbevölkerung.

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Großgerät Minenräumung
"Nach den entsetzlichen Anschlägen wird die gesamte politische Öffentlichkeit in eine Richtung gedrängt. die ich für falsch halte! Es gibt 26 Geheimdienste in den USA, die die Anschläge nicht verhindert haben, ja noch nicht einmal etwas davon ahnten. 60 entscheidende Minuten lang ließen Militär und Geheimdienste die Abfangjäger am Boden. 48 Stunden später jedoch präsentiert das FBI eine Liste mit Selbstmordattentätern. Innerhalb von zehn Tagen stellt sich dann heraus, daß sieben dieser Leute noch leben; der FBI-Chef hat zu dieser Unstimmigkeit keine Stellung genommen.
Der „Stille Soldat“
Minen werden auch als der „Stille Soldat“ bezeichnet. Sie können unter nahezu allen Geländebedingungen eingesetzt werden, haben eine Stehzeit von oft bis zu 20 Jahren und sind in der Lage, unterschiedlichste Ziele zu bekämpfen. Modernste Ausfiihrungen können auf- grund umfangreicher Sensorausstattung nicht nur den Gegner durch FreundFeind-Kennsysteme unterscheiden, sie sind auch in der Lage, das Ziel zu klassifizieren und somit selektiv z.B. auf gegnerische Soldaten, gepanzerte und ungpanzerte Ziele zu wirken. Modernste Computertechnik in Kombination mit ausgefeilter Sensortechnik gibt den Minen der Zukunft nahezu alle Möglichkeiten eines gegenwärtigen Wachsoldaten. Die immer weitergehende Automatisierung dieser Systeme erlaubt ein der- artiges Einsatzspektrum, daß die Mine in vielen Bereichen den Soldaten nicht nur ersetzen, sondern sogar übertreffen kann. Prägnantes Beispiel hierfiir ist die Zeit, die aufgebracht werden muß, um einen Soldaten in Panzererkennung zu schulen, wobei trotzdem im „Eifer des Gefechts“ immer noch eine Vielzahl von menschlichen Irrtümern auftreten können. Eine optimale Mine mit umfangreicher Softwareausstattung kann hier effizienter und fast fehlerfrei arbeiten, wo- bei auch Erkenntnisse über die Sensorik an eine zentrale Rückmeldestelle weiter- gegeben werden können.

Den größten Obwohl effektiv, widerspricht der Einsatz von Minen allen ethischen Grundprinzipien Schwachpunkt des menschlichen Soldaten hatte man jedoch schon von Anbeginn der Minenkriegsfiihrung im Griff: eine moderne Landmine braucht keinen Schlaf, ist rund um die Uhr einsatzbereit, bezieht keinen Sold und ist vor allem nicht mit ethischen Grundsätzen „bewaffnet“.
Sie unterscheidet nicht zwischen Zivilist oder Soldat, Mann, Frau oder Kind. Und gerade dieser letzte Punkt birgt das Potential fiir die internationale Ächtung dieses Waffensystems in sich: jede moderne, demokratische und huma- nistischen Grundprinzipien verpflichtete Nation muß der Einschränkung der Ver- breitung von Landminen zustimmen. Für andere Staaten, jetzt unter dem Begriff „Schurkenstaaten“ zusammengefaßt, scheint dies nicht zu gelten. Minen sind billig herzustellen, äul3erst effektiv und was kümmert manche schon das Ziel.... Schätzungen gehen davon aus, daß zur Zeit etwa 40 Millionen Landrni- nen aller Art unkartographiert in Krisen- gebieten wie Ex-Jugoslawien, Vietnam, Kambodscha, Afghanistan usw. verlegt
Minenräumung - die klassische Methode
Die einfachste Methode der Minenräumung ist das Suchen und Entschärfen von Hand. Dies erfordert einen Soldaten oder Zivilisten, der „mit dem Stock in der Hand“ das entsprechende Gebiet Zentimeter fiir Zentimeter untersucht, gefundenes Material markiert und es entweder entschärft oder sprengt. Trotz aller High-Tech in der Entwicklung der Minen selbst, ist dies immer noch die am meisten verbreitete Methode. Der Grund hierfür ist unschwer darin zu sehen, daß die meisten Länder mit einem Minenproblem in der Dritten Welt angesiedelt sind, also einfach nicht die finanziellen Mittel besitzen, um auch nur hand-getra- gene Minensuchgeräte auf Basis magne- tischer Suchsysteme anzuschaffen. Dies wirkt sich allerdings negativ aus auf die Anzahl der Personen, die hierfiir lang- wierig trainiert werden müssen, auf die personellen Verluste durch schlecht aus- gebildetes Personal und nicht zuletzt auf den Faktor Zeit. Mit diesen antiquierten Mitteln würde es am Beispiel von Viet- nam etwa 200 Jahre dauern, des Pro- blems Herr zu werden.
Die Antwort-High-Tech auch in der Räumung
Schon in der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg machte man sich Gedanken über eine großflächige und kurzfristige Räumung von gegnerischen Minenfeldern. In den kommenden Jahrzehnten wurden weitere effektive und weniger effektive Methoden sowohl von militärischer als auch von ziviler Seite erprobt, um dem immer größer werdenden Pro- blem gerecht zu werden:
Der Minenpflug
Bei diesem System handelt es sich nicht um ein Minenräumsystem im klassischen Sinne, da der Sprengkörper selbst nicht entschärft oder zerstört wird. Entwickelt als militärische Lösung für die Durchquerung von gegnerischen Minensperren fiir die eigene Panzertruppe, besteht es im Prinzip aus zwei kleinen Pflügen/Räumschaufeln, die an der Vorderseite eines gepanzerten Kampffahrzeugs angebracht werden. Ähnlich eines Schneepfluges wird der Minenpflug bei Bedarf herabgelassen und schiebt - lediglich auf der Breite der Ketten - das Erdreich und die darin befindlichen Minen zur Seite, um die Fahrspur freizumachen. Besonders in den Ländern des ehemaligen Warschauer Paktes war dieses System weit verbreitet und alle gängigen Kampfpanzertypen konnten mit ihm ausgestattet werden. Vorteil: Adaptierbarkeit an nahezu allen Kettenfahrzeugen und niedrige Beschaffungskosten. Nachteil: die Räumung erfolgt nur auf der Breite der Kette und somit nur für das tragende Fahrzeug selbst. Das Risiko für nachfolgende Fahrzeuge bleibt hoch, sofern sie nicht genau die Spur halten. Die Mine wird nur zur Seite geschoben und nicht entschärft, bleibt also als Gefahrenpotential beste- hen. Gegenmaßnahmen: im Boden ver- ankerte oder tief verlegte Minen bleiben unbeschädigt und setzen das Trägerfahrzeug außer Gefecht. Beispiele für dieses System im militärischen Bereich: KMT-6 an Fahrzeugen des ehemaligen Warschauer Paktes, Minenpflugsystem Ramta TWMP am australischen LEOPARD-I und amerikanischen M- 1 ABRAMS Kampfpanzer.
Der Minenroller
Ähnlich wie beim Minenpflug konnte auch dieses System an vielen Fahrzeugen im ehemaligen Warschauer Pakt montiert werde.

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